Margot Eberle - Metall
Margot Eberle begann ihr Studium der Bildhauerei 1949 an der staatlichen Kunstakademie in München und schon im 4. Semester hatte sie ein eigenes Atelier und ein eigenes Modell an der Akademie: "..alle Bildhauer haben sich mit dem menschlichen Körper beschäftigt, es gab in der Akademie jeden Morgen ein Aktmodell von 9 bis halb eins".
Vom 8 Semester an hatte sie Aufträge, Brunnen in Ulm, öffentliche Wettbewerbe, ".. damals gab es noch was für Kunst."
Sie wurde Meisterschülerin bei Professor Hiller und erlebte ihr Studium in einer Aufbruchstimmung, das Gefühl einer neuen Welt". Reisestipendien führten sie nach Griechenland und Ägypten, "meine Orientierung", danach hatte sie in Ulm ihr erstes Atelier. Es kamen Aufträge für Schulen, Kirchen, Brunnen im öffentlichen Raum. "Dann habe ich mir Mexiko und Guatemala, El Salvador angeschaut, die präkolumbianische Kunst mit der Vielfalt der Stile.." Bis 1996 blieb sie in Ulm, dann zog es sie nach Straßburg, "..zum leben wunderbar, aber spießig, da hätte ich nicht arbeiten können". Nach einem Jahr in Straßburg baute sie sich nach eigenen Plänen ihr Atelierhaus in Münchweier.
Ihre Arbeiten finden sich vor allem in privaten Sammlungen und öffentlichen Besitz im süddeutschen Raum.




       
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