Rüdiger Seidt - Metall
1965 geboren in Forbach/Schwarzwald
1989 Beginn freischaffender Tätigkeit
2001 „Kunstprojekt“ mit Auszubildenden der DaimlerChrysler AG, Rastatt
2003 Gründung der Kunsträume-Forbach
2004 Initiator „Kunstweg am Reichenbach"
Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen vorwiegend in Deutschland und USA.

Im Mittelpunkt des Werkes von Rüdiger Seidt stehen seit Anfang der neunziger Jahre Metallpastiken, die, ausgehend von stereometrischen Gegebenheiten, die Flächen, Konturen und Rundungen verändern, dabei Konzentration und organische Anmutung wahren. Etliche dieser Arbeiten leiten sich vom Tetraeder ab.

Rüdiger Seidt erstellt seine Arbeiten aus Metallflächen, die unterschiedIich behandelt sind, als oxydiertes, geschliffenes oder sandgestrahltes Stahlblech. Zudem werden einzelne Arbeiten parallel dazu überdimensional für den Außenraum realisiert. Seidts neuere Arbeiten verlassen die Symmetrieachse. Konstituierend sind Rundformen und sphärische Wölbungen, wobei die Plastiken auf einzelnen Punkten aufliegen. Zu sehen sind Körper, die eine Bewegung vollziehen, sich nach einer Richtung strecken oder sich als Bogen heben und senken; es entstehen Darstellungen zwischen Öffnen und Schließen, ein Hohlraum wird definiert. Wachstum und Leben, körperhafte Selbstbehauptung, auch der Dialog von Material und Form mit der Natur sind Themen dieser Arbeiten, die, im Zueinander von Statik und Dynamik, stets auch von Formbewältigung handeln.

Thomas Hirsch, Düsseldorf




     
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